Ideen sind der Schlüssel für persönlichen- und unternehmerischen Erfolg

In diesem Artikel beschäftigen wir uns mit der Frage: “Warum sind Ideen wichtig?”. Das Wort Idee taucht bewusst in unserem Namen und in den Konzepten auf. Ideen sind sehr vielseitig, jeder hat sie und jeder weiß wie es ist eine Idee schnell wieder zu verwerfen, weil die Unterstützung oder der Raum zur Entfaltung fehlen. Für Organisationen sind Ideen über kurz oder lang erfolgskritisch. Ohne neue und gute Ideen wird es in den hart umkämpften Märkten schwer. Als Mensch sind Ideen vergleichbar mit einem Höhensprung. Wir haben das Gefühl etwas neues, eigenes und bedeutendes erkannt zu haben.

Das Ideenbringer-Prinzip (Erfolgspyramide und Fokustrichter)

Die Ideenarmut

Deutsche Unternehmen leiden an einer Ideenarmut. 97% der Angestellt*innen sind per Funktionsbeschreibung nicht dazu befähigt eigene Ideen für das Unternehmen voranzubringen oder gar zu entwickeln. Das heißt nur 3% der Menschen (in der Regel Führungskräfte) arbeiten an der Weiterentwicklung des Unternehmens. Bei einem Unternehmen mit 100.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern arbeiten demnach nur 3000 an der Weiterentwicklung des Unternehmens! Menschen, die direkt an der Wertschöpfungskette arbeiten und vielleicht die besten Ideen haben oder haben könnten, werden davon aber ausgeschlossen?! Klassisches KVP, Kaizen oder Ideenmanagement greifen nicht, um alle einzubinden. Unsere These ist, dass diese Unternehmen eine Ideenarmut inne haben und sich in der Ideenkrise befinden!

Ideen als Spiegel der eigenen Potenziale

Ein erster Schritt raus aus der Ideenkrise ist es Betroffene zu Beteiligten zu machen. Ein Klassiker aus dem Change Management, der wie die Statistik zeigt, bei vielen Unternehmen verpufft. Die Menschen müssen nicht an der Veränderung beteiligt werden, Sie müssen die Veränderung sein! Erst dann funktioniert das Sprichwort.

Die Menschen müssen nicht an der Veränderung beteiligt werden, Sie müssen die Veränderung sein!

Sebastian Reinig, 2019

Alles was aus dem Inneren des Menschen kommt ist am Stärksten. Intrinsische Motivation ist daher der Schlüssel zum Erfolg. Diese zu wecken und zu sinn-stiftendem Arbeiten anzuregen ist die große Kunst. Wir sehen in Ideen die große Chance genau dies zu fokussieren. Dieser Transformationsprozess Ideen als Potenzialaufzeiger und Chancengeber für Menschen und Organisationen zu sehen, ist ein Erfolgsgarant.

Die Ideen sind ein Spiegel der Menschen, der Zusammenarbeit und schließlich der Unternehmenskultur. Dies zu nutzen bringt das verborgene Wissen über die Organisation zum Vorschein. Die Stärken und Schwächen der Menschen können viel effektiver genutzt werden, wenn wir sie kennen und sie intrinsisch eingebracht werden können.

Die Potenziale der Mitarbeiter*innen sind noch versteckt in Unternehmen

Mitarbeiterbindung? Besser: Liebe zum Geschft oder Produkt fördern

Loyalität und Mitarbeiterbindung sind ein zentrales Thema für heutige Organisationen, wo es sehr schwer fällt Fachkräfte zu finden. Die Gallupstudie verdeutlicht dies, sodass nur 14% der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine hohe emotionale Bindung zum Unternehmen besitzen (Quelle: Gallup Engagement Index). Emotionale Bindung kommt nicht von langfristigen Verträgen, Bindungsklauseln, Freigetränken oder Geld. Emotionale Bindung entsteht durch “Liebe”. Wir verlieben uns in Muster, in Gemeinsamkeiten oder in Besonderheiten. Das Thema Vision, Werte & Kultur ist Grundlage dieser emotionalen Bindung. Ein Produkt hinter dem die Angestellten privat, wie beruflich stehen ist essentiell. Ebenso die Möglichkeit Einfluss auf dieses Produkt zu nehmen (z.B. durch Ideen zur Verbesserung eben dieses Produktes). Wer hinter dem Produkt steht, steht auch hinter dem Unternehmen und empfiehlt dieses weiter. Der Employee Net Promoter Socre (eNPS®) kann beispielsweise herangezogen werden, um dies zu ermitteln. Wir empfehlen hier auch das Produkt und die Vision zu messen!

Loyalität fördern durch emotionale Bindung

Ideen fördern Zusammenarbeit

Wir haben viel darüber gesprochen, was die Idee für jeden einzelnen bedeuten kann. Damit es nicht nur ein Spiegel für einen selbst bleibt, ist eine geförderte und ausgebaute Zusammenarbeit zentrale Essenz. Nur so werden Ideen angereichert, gefördert, sichtbar gemacht und schließlich umgesetzt.

Wissen ist macht darf nicht stattfinden

Wissensinseln und Silodenken sind in vielen Unternehmen noch Alltag. Dies aufzubrechen geht über Partizipation an Ideen. Die Konstellation in Teams, Teams als Ideenpartner und die Zusammenarbeit im weiteren Sinne gilt es dazu weiterzuentwickeln. Wir setzen dabei auf verschiedene Ansätze, zum Beispiel bieten wir Trainings für Teams in unterschiedlichem Reifegrad an. Ein Team ist erst dann stark, wenn jeder sein persönliches Puzzleteil versteht und dies in Einklang mit den anderen Menschen im Team bringt. Wissen teilen ist die viel größere Macht. Großartige Ideen wurden nie von nur einer Person geschaffen!

Gemeinsam sind Ideen noch viel mehr Wert

Raus aus der Ideenkrise: Die ideenmaximierende Organisation

Damit all das auf das Unternehmen einzahlen kann, muss der organisationale Rahmen geschaffen werden. Das System kann Menschen befähigen die eigenen Potenziale zu erkennen und zu nutzen. Ein System, in dem jeder nach Prozess, Aufgabenbeschreibung und Hierarchie arbeitet, ist ein unflexibles System. Passive Organisationen, die etwas tun, was sie schon immer getan haben, können am Markt langfristig nicht bestehen. Gleiches gilt für reaktive Organisationen, beide genannten Systeme sind vergangenheitsorientiert. Neue Geschäftsmodelle werden im hier und jetzt geboren. Visionen sind zukunftsorientiert und keineswegs Halluzinationen der New Work Bewegung. Eine proaktive Organisation nennen wir eine Ideenmaximierende Organisation. Viele kennen vielleicht den begriff Lernende Organisation. Für uns ist das noch zu wenig. Eine Organisation, die proatkiv Chancen ergreift und sieht, schließt sich keinen Trends, sondern erschafft diese. Trends erschaffen nur die Marktführer. Wer Trends folgt spielt nur zweite Geige oder bleibt dauerhaft nicht bestehen.

Der Rahmen der Organisation ist elementar um dies zu erreichen. Der Mensch mit seinen Potenzialen muss im Fokus stehen. Organisationen die derart denken, können sich sicher sein, dass sie den Erfolg durch Steuerung des Rahmens selbst bestimmen können. Wer den Rahmen steuert, holt Menschen zu sich, die den Rahmen füllen wollen. Wer die Menschen steuert hat einen hässlichen Bilderrahmen.

Wir setzen darauf, dass Organisationen weg gehen vom Micromanagement, mehr in die Befähigung und Potenzialentfaltung der Menschen. Dies machen wir beispielsweise in unseren Trainings, Workshops oder Vorträgen. Auf durch spezielle Team-Coachings öffnen wir gemeinsam Türen und Wege. Damit dies jedoch keine Eintagsfliege bleibt, müssen Organisationen immer von unten nach oben und von oben nach unten entwickelt werden. Vorrangig Gleichzeitig.

Mehr Ideen in dem richtigen Rahmen werden Unternehmen langfristig erfolgreich und menschlicher machen.

Sebastian Reinig, 2019

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