Besinnliche Zeit = ideenreiche Zeit

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und fast jeder Mensch beginnt in dieser Zeit das vergangene Jahr zu reflektieren und sich gedanklich auf die Herausforderungen des Kommenden einzustellen.

Insbesondere in der Vorweihnachtszeit kommen dabei vielen Ideen. Die besinnliche Zeit bringt diese Ideen scheinbar automatisch. So automatisch ist es jedoch gar nicht. Die vorher aufgenommenen Inhalten werden in dieser ruhigen Phase verarbeiten, verknüpft und mit weiterem Wissen angereichert. Die meisten dieser Ideen sind bereits in den Köpfen, genauer im Unterbewusstsein, vorhanden und bekommen in der Ruhe lediglich die Gelegenheit den Weg ins Bewusstsein zu finden.

Viele von euch kennen es. Gewisse, kleine Gedankengänge oder Vorahnungen schwirren euch ab und zu im Alltag durch den Kopf. Ob bewusst oder unbewusst vielleicht schon der Startpunkt zu einer großartigen Idee. Dennoch ist keine Zeit oder keine Ruhe, um diesen nachzugehen. Dies bestätigt auch eine kürzlich erhobene Umfrage, in der 85% der Menschen sagen, dass die meisten Ideen bewusst in scheinbar monotonen Freizeitaktivitäten hervorkommen. Nur 15% geben die Arbeitszeit an. Laut dem Author Steve Johnson sind dies die so genannten „Slow Hunches“. Die Zeit bis ein Slow Hunch zur wirklichen Idee heranreift, nennt er dabei Inkubationszeit. Die besinnliche Zeit um Weihnachten ist aus unserer Sicht die perfekte Inkubationszeit für viele Ideen und gibt Raum zur weiteren Entfaltung dieser. Laut Johnson brauchen Slow Hunches weitere, andere Slow Hunches, die die Weiterentwicklung dieser fördern und gar erst befähigen. Ein Rahmen für den offenen Austausch über Slow Hunches ist daher notwenig.

Wir als ideenbringer gehen mit unserer Annahme zu den Slow Hunches noch einen Schritt weiter und nehmen dabei eine Differenzierung vor. Wir unterscheiden zwischen Slow Hunches durch Interaktionen mit Menschen zu denen ein sehr enges und inniges Beziehungsverhältsnis vorliegt und Menschen zu denen nur eine oberflächliche oder durch berufliche Zusammenarbeit geprägtes Verhältnis vorherrscht.

Den genannten Rahmen in Organisationen oder Teams zu schaffen ist durch teils sehr einfache Mittel wie „Ideenboards“ zu realisieren. Menschen verfolgen im übergreifenden Rahmen dabei zumeist ein gemeinsames Ziel, sollte nach gleichen Werten handeln und sind täglich vergleichbaren Denkmustern und Verhaltensweisen ausgesetzt.

Interessant wird es jedoch, wenn um die Weihnachtszeit Freunde und Familie zusammenkommen, um gemeinsam ruhige Zeiten zu verbringen. Zumeist sind dies eher seltene Zusammenkommen und es werden im Alltag unterschiedlichste Erfahrungen gemacht sowie Verhalten erlebt. Der Austausch mit Menschen, die durch familiäre oder tief freundschaftliche Bindung in einer sehr engen Beziehung sind, kann aus unserer Sicht wahre Wunder bewirken. Die Unterhaltung über Slow Hunches aus völlig anderen Leben, Arbeitswelten oder geographischen Regionen bewirkt eine verschnellerte Entwicklung vom Slow Hunch zur großartigen Idee. Die dabei bereits tief verankerte Vertrauensbasis sowie das besinnliche Umfeld verstärkt dies. Vor allem ist dabei hervorzuheben, dass diese Menschen im familiären Kreis frei, uneingeschränkt und nach unserer Unterstellung durch das volle Sin ihrer sebst handeln.

Im engeren Sinne verkörpert dies nichts anderes als unsere feste Überzeugung, dass über den Austausch und das gemeinsame Wirken – Zusammenarbeit – von Menschen in ihrern vollen Potenzialen die auch nur im Kleinen angedachten Ideen zu großartigen Ideen umgesetzt werden können.

In diesem Sinne, ideenreiche und vor allem besinnliche Weihnachten.

Eure #ideenbringer

ideenbringer Logo mit Weihnachtsmann-Mütze, 2019

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