Vorsätze & Ziele für erfolgreiche Ideenumsetzungen

Neues Jahr, neues Glück. Neues Jahr, neue Vorsätze. Doch wie lange halten diese Ansätze bei jedem Einzelnen? Meist nur als Hoffnungen, Wünsche oder Ambitionen verinnerlicht, werden sie nur in den wenigstens Fällen wirklich umgesetzt.

Häufig ist das Problem aus unserer Sicht ein ganz einfaches und scheinbar offensichtliches. Insbesondere Vorsätze verkörpern dies. Sie sind weder spezifisch, noch konkret, terminiert oder messbar. Die lassen sich sehr oberflächlich und einfach aus dem Bauch heraus formulieren ohne für einen persönlich eine Verbindlichkeit zu schaffen. Die Umsetzung dieses Vorsatzes wird intrinsisch nicht angeregt. Laut einer Studie der Universität von Scranton scheitern 92% der Menschen, ihre Vorsätze für das neue Jahr einzuhalten, was mehr als eindeutig ist (https://www.statisticbrain.com/new-years-resolution-statistics/).

Der ein oder andere wird nun schon erkennen worauf wir hinaus wollen. Für uns sind es nicht die Vorsätze, die eine persönliche Veränderung antreiben. Für uns sind es klare Ziele. Ziele, die nach dem bekannten SMART Prinzip Spezifisch, Messbar, Akzeptiert/Attraktiv, Realistisch und Terminiert sind. Ziele, die Verbindlichkeit schaffen und Motivation zur Umsetzung hervorrufen.

Ein Ziel ist Spezifisch, wenn es klar, präzise und konkret formuliert ist, sodass daraus hervor geht was genau erreicht werden soll. Messbar, wenn es Kriterien enthält, die eine Überprüfung der Ergebnisse ermöglichen. Attraktiv und Akzeptiert sind Ziele, durch die Relevanz für einen persönlich. Die Formulierung sollte Begeisterung und Motivation hervorrufen und eine positive Lebensveränderung nach sich ziehen. Realistisch und Terminiert beziehen sich auf die tatsächliche Machbarkeit der Umsetzung.

Die SMART Methode bietet eine Art persönliche Checkliste, um Ziele möglichst effektiv formulieren zu können. Wir selbst haben dies in den letzten Jahren für uns ausprobiert. Wir haben bewusst zum Jahresende eine intensive Reflexion des vergangenen Jahres durchgeführt und im Anschluss die Ziele für das kommende Jahr definiert. Jeder für sich persönlich, aber auch für uns gemeinsam. In der Vergangenheit haben wir dies bereits getan, jedoch nicht bewusst nach der SMART Methode, sondern oft ein wenig oberflächlicher. Uns hat es sehr geholfen eine wirkliche Veränderung umzusetzen. Gerade die Punkte Akzeptiert/Attraktiv und Terminiert haben einen sehr positiven Effekt erzeugt. Motivation und Deadline waren für uns die Schlüssel.

Vielleicht wirst du jetzt sagen, dass Ziele bzw. SMART Ziele ein altbekanntes Thema für dich sind. Diese dich aber zu sehr unter Druck setzen und die Umsetzung dadurch behindert wird. Du durch ständige Zielformulierungen vielleicht plötzlich nicht nur 1, 2 oder 3 Ziele definiert hast, sondern plötzlich alles ein Ziel für dich ist und du durch 20-30 persönliche Ziele überfordert bist.

Dabei können dir zwei Tipps helfen:

1. Fokus und Kategorisierung

Insbesondere bei vielen identifizierten Ziele ist eine Kategorisierung dieser sinnvoll. Was meinen wir genau damit? Auf der einen Seite ist natürlich essenziell, dass du dir bewusst machst, welche Ziele wirklich deinem Herzenswunsch folgen. Welche sind wichtig? Welche kommen wirklich aus dir und sind nicht durch äußerlich Zwänge in deiner Liste. Schmeiß’ diese von der Liste, es geht gerade um dich, nicht um andere. Hast du dies erledigt ist, so ist im zweiten Schritt die Kategorisierung an der Reihe. Sortiere deine Ziele in drei verschiedene Kategorien. Kurzfristig, mittelfristig, langfristig. Trotz des „Terminiert“ Aspektes ist es bei vielen Zielen sinnvoll dir deine eigene Definition dieser Kategorien zu formulieren und sie dir zu nutze zu machen. Schaue nach Durchführung welche kurzfristigen auf die mittelfristigen und welche mittelfristigen auf die langfristigen usw. einzahlen. Ziehe diese Beziehungen und mache sie dir klar. Im besten Fall hast du nun eine überschaubare und strukturierte Anzahl an SMART Zielen, die dich in der Summe nicht mehr so unter Druck setzen, da du realisierst, dass es im Grunde nur eine Hand voll langfristige Ziele sind, die durch einige kurz- und mittelfristige befüttert werden. Du setzt dabei einen Fokus. Solltest du immer noch zu viele haben, wiederhole den Vorgang von vorn bis du auf eine für dich gut anfühlende und machbare Übersicht kommst.

2. Ergebnis oder Gefühl klar machen

Sollte Tipp 1 immer noch nicht das gewünschte Gefühl der Motivation, ohne negativen Druck, hervorrufen, so haben wir noch einen super Tipp, der bei jedem von uns persönlich sehr gut wirkt und auch vielen unseren Kunden geholfen hat. Wir machen uns zuerst Gedanken über das SMART Ziel, formulieren dies und gehen dann einen Schritt weiter. Wir versetzen uns gedanklich in die Lage wie es wäre, wenn wir es gerade schon erreicht hätten. Welches Ergebnis haben wir vorliegen, genauer – welches positive Ergebnis. Was haben wir geschaffen? Worauf sind wir in dem Moment stolz? Welche Gefühle kommen hoch? Wie fühlt sich die Umgebung an? Welche Anerkennung und Wertschätzung werde ich erfahren? Diese Herangehensweise nimmt meist komplett den Druck. Machst du dir diese klaren Ergebnisse und Gefühle immer wieder klar, wird es dich motivieren, sodass du mit Freunde dem Ziel entgegenarbeitest.

Wichtig zu erwähnen ist abschließend, dass es natürlich Bereiche (z.B. im beruflichen Umfeld) gibt, in denen du nicht völlig frei deine Ziele bestimmen kannst, sondern im schlechtesten Fall einfach Ziele für dich definiert werden. Hier ist es besonders wichtig, dass du den Tipp 2 heranziehst und den Weg, aber in diesem Zusammenhang vor allem das Ziel oder die Zwischenziele mit positiven Gefühlen verknüpfst.

Fazit: Vorsätze können gute Ideen sein, die es aber meist nicht zur Umsetzung schaffen. Nutzt Ziele. Setzen euch diese zu sehr unter Druck, geht strukturiert wie in Tipp 1 heran oder versucht über Ergebnisklarheit und die Gefühle dahinter intrinsische Motivation zu erzeugen.

“Ein Vorsatz ist eine formulierte Entschuldigung zu mir selbst, die mein Gewissen beruhigt, mich aber nicht zum Handeln motiviert”

Sascha Oehlbrecht
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⁠Frohes neues Jahr 2020!⁠⠀ -⁠⠀ Wir freuen uns auf das Jahr 2020. Wir werden unser im Jahr gegründetes Bestehen feiern und mit vielen großartigen Menschen zusammenarbeiten. ⁠⠀ -⁠⠀ Wir freuen uns auf unsere großartigen Kunden, die gemeinsam mit uns die Vision der ideenmaximierenden Organisation voranbringen wollen.⁠⠀ -⁠⠀ Dazu haben wir einige zentrale Ziele für 2020 erarbeitet. ⠀ -⠀ Setzt ihr euch auch Ziele für das neue Jahr? Viele sprechen von Vorsätzen, statt Zielen. Wir persönlich sind kein Fan von Vorsätzen, da diese in der Regel nicht umgesetzt werden. ⠀ -⠀ Sie sind nicht verbindlich und konkret genug. Ziele schaffen Motivation, Transparenz, Klarheit und Fokus.⠀ -⠀ „Ein Vorsatz ist eine formulierte Entschuldigung zu mir selbst, die mein Gewissen beruhigt, mich aber nicht zum Handeln motiviert“ – Sascha Oehlbrecht⠀ -⠀ Was denkt ihr über Vorsätze und Ziele in diesem Zusammenhang?⠀ ⠀ Mehr zu dem Thema findet ihr in unserem Blog. ⁠⠀ Für mehr über uns:⁠⠀ www.ideenbringer.com⁠⠀ ⁠⠀ Du möchtest mit uns arbeiten und gemeinsam wachsen?⁠⠀ hallo@ideenbringer.com⁠⠀ ⁠⠀ #ideenbringer #ideenmaximierung #ideenmaximierungstattgewinnmaximierung #ideenbringerprinzip #ideenbringerontour #erfolg #fokus #organisationsentwicklung #teamentwicklung #persönlichkeitsentwicklung #newwork #zusammenarbeit #entrepreneurship #followyourideas #findedeinenweg #readyforthefuture #neuewegegehen #mensch #zusammenarbeit

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