Was haben Meditationen mit Ideen zu tun?

Beim Sport treiben, unter der Dusche oder auch beim Entspannen in der Badewanne, wie es Archimedes in der Antike bereits tat. Das sind die Momente an denen scheinbar zufällig die großartigsten Ideen hervorkommen. Glauben wir den Ansätzen von Archimedes und der Antike waren es genau diese Zufälle. Natürlich sind es keine, wie wir heute wissen.

Duschen, baden und auch das Sport treiben haben bei vielen eine Gemeinsamkeit, sie sind Routineabläufe und werden automatisch vom Unterbewusstsein gesteuert. Das heißt wir führen sie einfach aus. Denken nicht groß nach und lassen unsere Gedanken frei sein. Unser Gehirn befindet sich in diesen Momenten in einem Stadium, das es uns ermöglicht gesammelte Informationen und Eindrücke mit uns bekannten Herausforderungen zu verknüpfen.

Außerdem brauchen viele Menschen genau zwei Dinge um kreativ ihre Ideen zum Vorschein zu bringen. Ruhe und die Möglichkeiten den Gedanken freien Raum zu lassen. Die genannten Routineabläufe bieten genau das, ohne dass wir es bewusst erzeugen müssen. Darin basiert der Eindruck der zufälligen Idee.

Ein persönlicher Eindruck unsererseits lässt den Vergleich von auszuführenden Routinetätigkeiten mit einer Meditation zu. Wir tun beides, wir nehmen uns Zeit für regelmäßige Meditationen, aber auch bewusst für Pausen, in denen wir Routinetätigkeiten absolvieren, um Ideen Platz einzuräumen. Ideen, die Lösungen für bestehende Probleme inne haben oder für einen großartigen nächsten Schritt in die Zukunft ermöglichen.

“Nichts bringt uns auf unserem Weg besser voran als eine Pause” – Elizabeth Barrett Browing

Meditationen sind in der Regel dazu da sich selbst näher zu kommen. Wirklich im hier und jetzt zu sein und in dem Moment störende Gedanken einfach außen vor zu lassen. Das momentane Sein genießen und sich selbst besser annehmen. Meditationen haben aber genau die oben angesprochenen, zwei Gemeinsamkeiten mit Routinetätigkeiten. Sie spenden Ruhe und geben die Möglichkeit Gedanken und Ideen einen Raum zu geben. Meditationen erzeugen bei uns einen ähnlichen Effekt wie Routinetätigkeiten. Prinzipiell scheint der Vergleich also angemessen, doch in Bezug auf die Ideenfindung haben wir ab und zu einen Unterschied festgestellt. Einige Male kommen die Ideen kurz nach der Meditation, bei der Erledigung von Routinetätigkeiten kommen sie währenddessen an die Oberfläche.

Gefühlt passiert also etwas Vergleichbares, jedoch teilweise in einer anderen Frequenz. Warum ist das so? Meditationen lassen uns im Allgemeinen in die Ruhe gehen. Sie helfen uns persönlich häufig Stress und die vielen Gedanken über das, was noch zu erledigen ist, fallen zu lassen. Sie schaffen Raum. Wir bewegen also unser ganzes Sein in einen Zustand, der die Ideenfindung erleichtert. Bewusst und kontrolliert. Während einer Mediation ist der Fokus außerdem nicht auf den Ideen und Gedanken, die noch im Kopf herumschwirren, diese können erst im Anschluss zurück in einen ruhigen und fokussierten Habitus eindringen. Routinetätigkeiten erledigen wir zwar gelegentlich auch bewusst vor diesem Hintergrund, doch sind es wie Archimedes bereits beschrieb die unbewussten Alltagssituationen, die “zufällig” während der Ausübung Ideen hervorbringen. Diese Ideen und Gedanken haben also bereits während der Durchführung die Chance in deine Wahrnehmung hervorzutreten, weil wir nicht bewusst den Fokus davon ablenken.

Halten wir also fest. Egal, ob du während der Erledigung von Alltagsroutinen Ideen findest, dich in Pausen bewusst in solche Situationen begibst oder meditierst. Alles hilft dir dabei eine ruhige und freie Haltung einzunehmen, um die Ideenfindung zu verbessern.

Diesbezüglich erreichen uns oft Fragen wie genau dies auch im Alltag bzw. Arbeitsalltag erreicht werden kann, wo keine Sportpausen oder Duschen zur Verfügung stehen. Auch eine Meditation, zwischen zwei Meetings oder über den Tag hinweg bei der Arbeit, ist oft schwer realisierbar. Doch gerade im beruflichen Umfeld sind gute Ideen und Kreativität mehr denn je gefragt. In einer Welt, die immer komplexer, mehrdeutiger und schnelllebiger wird, sind neue Ideen der Schlüssel für langfristigen Erfolg.

Hierfür möchten wir dir direkt drei Tipps für die Praxis mit auf den Weg geben.

1. Kreative Atempause

Stress und Druck sind in den meisten fällen der Killer einer jeden kreativen Phase oder lässt diese gar nicht erst entstehen. Finde deinen Flow. Egal, ob auf der Arbeit oder zu Hause, suche dir bewusst ein stilles Örtchen – ja, diese Anspielung kann auch wortwörtlich genommen werden – und wende eine Atemübung an, die dir gefällt und die dich schnell runterbringt und eine Art meditativen Zustand erzeugt. Wir persönlich nutzen eine Atemtechnik, die sogar von den Navy Seals – der Eliteneinheit des US Militärs – angewendet wird. Das Box Breathing. Beim Box Breathing stellst du dir ein Quadrat vor, dessen Kanten du während der Atmung entlanggehst. Erst atmest du durch die Nase ganz tief 4 Sekunden lang ein, um dann auf der nächsten Kante des Quadrates für 4 Sekunden die Luft anzuhalten. An der dritten Seite atmest du 4 Sekunden lang aus, um dann auf der vierten Seite wieder für 4 Sekunden die Luft anzuhalten. Dann wird alles wiederholt. Schon nach kurzer Zeit erlangst du eine tiefe Ruhe und Entspannung. Meiste sind nicht mehr als 3-5 Minuten insgesamt notwendig.

2. Kreative “Spaziergänge”

Kurze oder lange Weg zu Fuß zu erledigen ist für viele Menschen entspannend und beruhigend, doch häufig bist du dabei zu sehr von der Umwelt, den Einflüssen oder deinen Gedanken beherrscht, sodass du währenddessen bewusst über Etliches aktiv nachdenkst. Das verhindern deine Kreativität. So erleben wir es zumindest häufig. Kreative Spaziergänge haben die Ideenfindung im Fokus und stehen aus unserer Sicht in einer starken Relation zur Meditation. Insbesondere #ideenbringer Sascha lebt diese Art der Ideenfindung quasi täglich. Egal ob er alleine von einem Meeting zum anderen geht oder eine längere Wandertour ansteht, das bewusste wahrnehmen der Schritte, der Atmung und der Sinne an den Fuß- und Fingerspitzen ermöglicht es ihm schnell in eine Art meditativen Zustand zu gelangen, der den Raum für neue Ideen öffnen. Wenn ihm dabei Sachen einfallen, schreibt er diese sofort in die Notizen seines Smartphones oder auf einen Notizzettel. Probiert es gern einmal aus, dabei sind schon großartige Ideen hervorgekommen.

3. Der Ideenkaffee

Dies ist eine von uns entwickelte Methode zur Förderung der Kreativität und zur selbstständigen Findung von Lösungen und geht wie folgt:

  • First Things First: Du suchst dir deine Lieblingstasse 🙂
  • Sprich das Problem oder den Zustand, den du ändern möchtest und für den du Ideen und Lösungsansätze suchst laut aus, mindestens 3 Mal.
  • Du gehst direkt zur Kaffeemaschine, ohne auf dem Weg mit anderen Menschen in Kontakt zu treten (du kannst auch gern dabei deine Lieblingsmusik hören oder Musik, die dich aus dem Alltag zieht)
  • Hole dir deinen Lieblingskaffee und suche dir einen Ort, an dem du einige Minuten ruhig und entspannt sitzen kannst
  • Beginne den Kaffee zu trinken. Atme vor jedem Schluck bitte einmal tief ein und wieder aus.
  • Nach jedem Schluck sprichst du deine Gedanken oder Ideen zu der vorher festgelegten Problemstellung laut aus und notierst sie.
  • Sobald der Kaffee leer ist, nimmst du deinen Notizzettel oder deine digitalen Notizen und sendest sie dir an deine eigene E-Mail Adresse mit der Erinnerung sie dir heute oder spätestens morgen noch einmal anzuschauen.
  • Damit gibst du dir selbst noch eine Inkubations- oder Perfundierungszeit, um weitere Ideen unterbewusst zu sammeln, die du beim Lesen deiner E-Mail kombinieren kannst.

Wir hoffen ihr konntet ein paar Impulse mitnehmen. Teil den Beitrag gern oder gebt uns Feedback, vor allem, wenn ihr die Tipps selbst einmal angewendet habt.

Bleibt gesund und nutzt gern auch die aktuelle Chance. Sichert euch das 6-Wochen-Programm Raus aus der Ideenkrise, um eure Ideen erfolgreich umsetzen zu können. Für ein glückliches und erfolgreiches Leben, was du wirklich, wirklich willst.

Mehr auf: www.ideenbringer.com

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